Pandemie Tool - Know how und Pandemieplan-Vorlagen
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Betrieblicher Pandemieplan
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Pandemie - Pandemieplan
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So gestalten auch Sie sehr effizient einen wirkungsvollen betrieblichen Pandemieplan bzw. ein Influenza Management und stellen damit ihre bestmöglichste Prozess und Service-Verfügbarkeit sicher.Die folgenden drei Schritte zeigen mögliche Vorüberlegungen und Massnahmen von Unternehmen in der Vorbereitung auf eine Influenzapandemie - (Pandemie).
Pandemieplan und Influenza Management
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Pandemieplan und Influenza Management - Schritt 1: Mögliche Auswirkungen auf das Unternehmen feststellenWesentlich ist, in einem ersten Schritt festzustellen, wie sich eine Influenzapandemie in der oben beschriebenen Ausprägung auf das Unternehmen auswirken könnte. Hierzu sind nachfolgende Fragen zu beantworten:
Pandemieplan und Influenza Management - Schritt 2: Interne Betreibsabläufe untersuchenUnternehmensinterne Abläufe und Prozesse sind ebenso wie Kooperationen mit Externen auf ihre Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Betriebes zu prüfen:
Pandemieplan und Influenza Management - Schritt 3: Unternehmensziele festlegen (Strategie für den Pandemie-Betrieb)
Das Unternehmen muss über seine grundsätzliche Vorgehensweise im akuten Pandemiefall entscheiden, ob und wieweit der Betrieb aufrechterhalten werden soll sowie welche besonderen Massnahmen (Pandemie-Massnahmen und Betriebszustände) dazu erforderlich sind. Bei jeder vorgesehenen Massnahme muss zudem festgelegt werden, ab welchem Zeitpunkt bzw. bei welchen Rahmenbedingungen sie eingesetzt werden soll.
Prüfen Sie organisatorische Manahmen für die Pandemie:
Pandemie und Business-kritische ProzesseIn der Regel kann ein Betrieb nicht einfach stillgelegt werden, wenn viele Mitarbeiter fehlen. Es kann Bereiche und Prozesse geben, die ohne Unterbrechung weitergehen müssen oder höchstens für kurze Zeit unterbrochen werden können. Diese Bereiche oder Unterbrechungszeitspannen festzulegen, die Mitarbeiter zu benennen, welche die Kernprozesse fortführen, ihre Stellvertreter zu bezeichnen, die im Krankheitsfall einspringen, dies alles ist Bestandteil eines betrieblichen Pandemieplans. Während der Pandemie muss die Betreuung der Restbelegschaft sichergestellt werden, und dies unter erschwerten Bedingungen. Der betriebliche Pandemieplan soll den Betrieben eine Hilfestellung geben, wie verfahren und welche Aspekte bedacht werden sollten. Betriebe beschäftigen nicht nur eigenes Personal. Eine Reihe von Leistungen wird durch Personal anderer Arbeitgeber erbracht. Weiterhin kann entliehenes Personal eingesetzt werden. Auch dieses Personal muss in die Überlegungen einbezogen werden. Leistungen für den Betrieb können ausserhalb des Betriebs von anderen Firmen erbracht werden (Outsourcing). Über deren Absichten sollte man sich auch vergewissern. Umgekehrt können für andere Betriebe Leistungen erbracht werden, die auch während einer Pandemiephase garantiert werden müssen. Notfallplanung heisst Planung für ein Ereignis, über das nur Annahmen bezüglich Eintritt und Umfang bestehen. Die Planung für Massnahmen gegen eine Influenzapandemie kann als Sonderform der Notfallplanung bzw. des Business Continuity Plans gesehen werden.In den nationalen Pandemieplänen wird von Erkrankungsraten von 15, 30 und 50 % der Bevölkerung ausgegangen. In Szenarien aus anderen Staaten werden Erkrankungsraten zwischen 25 und 50 % zugrunde gelegt.
Pandemie und Influenza Management Massnahmen im Krisenfall
Kommunikation und Information der MitarbeiterGrundsätzlich sollten, im Falle einer drohenden Pandemie die Mitarbeiter frühzeitig über die Planungen und Vorbereitungen informiert werden. Hierbei sollte der arbeitsmedizinische Dienst eingebunden werden. Mitarbeitervereinbarungen die im Vorfeld über Arbeitsverpflichtungen oder Arbeitsverbote getroffen wurden, sind im Krisenfalle hilfreich. Es ist einfacher und vermeidet aufwändige Auseinandersetzungen, diese Vereinbarungen zu treffen, solange die Gefährdung nicht akut ist. Im FaIle einer Pandemie sollten die Mitarbeiter umgehend über das Krisenmanagement, Hygieneregeln, Änderungen der Arbeitsabläufe, persönliche Schutzmassnahmen usw. informiert werden. Hilfreich ist ein gut durchstrukturierter und leicht verständlicher Pandemieplan mit Betriebszuständen. Wichtig sind ausserdem:
Impfungen und antivirale Medikamente für die PandemieIm Falle einer Pandemie werden für alle Altersgruppen in der Bevölkerung Impfstoffe und antivirale Medikamente benötigt. Ein Impfstoff wird dann so schnell wie möglich produziert. Der Impfstoff wird nach festgelegten Quoten an die einzelnen Kantone bzw. Bundesländer verteilt. Impfungen werden je nach Impfstoffverfügbarkeit über den örtlichen Gesundheitsdienst organisiert. Neben einer Impfung gibt es auch die Möglichkeit antivirale Medikamente einzunehmen, die den Verlauf der Infektion abschwächen (z. B. Oseltamivir, Tamiflu, Zanamivir, Relenza). Sofern sie spätestens 48 Stunden nach der Infektion eingenommen werden, reduzieren die Medikamente die Erkrankungsdauer um 1 bis 2 Tage und mindern die Schwere des Krankheitsverlaufs. Aus diesem Grunde ist es wichtig, bei den ersten Grippesymptomen sofort einen Arzt aufzusuchen. Antivirale Medikamente bieten aber keinen vollständigen Schutz vor schweren Verläufen der Erkrankung. Da Viren erfahrungsgemäss schnell immun gegen Medikamente werden, sollte ein rein prophylaktischer Einsatz nur nach entsprechender ärztlicher Indikation erfolgen. Eine Verpflichtung zur Bevorratung von antiviralen Medikamenten gibt es für die Arbeitgeber derzeit nicht.
Fazit - Pandemieplan, Influenza Management bzw. KrisenstabImplementiert ein Unternehmen ein Pandemieplan und Influenza Management bzw. Krisenstab mit der Definition von BCM Strategien und ausserordentlichen Prozessen sowie benötigen Ressourcen richtig in die Prozesslandschaft und als Führungsaufgabe des Managements, verfügen die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat über zwei wertvolle Führungsinstrumente zur Existenzsicherung im Pandemiefall. "Wertorientierte Unternehmensführung bedeutet Chancen und Risiken richtig und umfassend abzuwägen und sich rechtzeitig auf ausserodentliche Ereignisse fit zu machen. Darauf basiert letztendlich der unternehmerische Erfolg." |
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